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Aktien im Rückblick: DAX scheitert beim Anlauf auf die 11.400er-Marke

Achterbahnfahrt

In der zu Ende gehenden Börsenwoche sah es nach einem positiven Auftakt zunächst so aus, als könne der DAX die 11.400er-Marke in Angriff nehmen. Allerdings musste der deutsche Leitindex einen großen Teil seiner anfänglichen Gewinne wieder abgeben.

Was war an der Börse los?

Der Nachrichtencocktail, der am Montag gereicht wurde, schmeckte deutlich besser, als die Parkettakteure es aus der jüngsten Vergangenheit gewohnt waren: Eine freundliche Wall Street, die Aussicht auf Entspannung im Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU und eine Erholung der Ölpreise sorgten für Kauflaune. Der DAX (WKN:846900) startete mit einem Plus von 1,5 % in die letzte Novemberwoche und notierte beim XETRA-Schluss mit 11.355.Punkten.

Den größten Tagesgewinn bei den Standardwerten verbuchten die in der Vorwoche arg gebeutelten Anteilscheine des Spezialchemiekonzerns Covestro (WKN:606214), die von der Streichung der Verkaufsempfehlung einer US-Investmentbank profitierten und um 5,1 % anzogen. Die Bereitschaft der italienischen Regierung, mit der EU über die Neuverschuldung im Haushaltsjahr 2019 zu verhandeln, stützte europaweit die Kurse von Banktiteln. In Frankfurt legte die Aktie der Deutschen Bank (WKN:514000) 4,8 % zu.

Nach dem starken Wochenauftakt gönnte der deutsche Leitindex sich am Dienstag eine Verschnaufpause und gab 0,4 % auf 11.309 Zähler ab. Verantwortlich für den Abschlag waren u. a. Automobiltitel, die nach einem Pressebericht über in Kürze bevorstehende US-Strafzölle nicht nur in Deutschland in die Miesen rutschten. Bestes Beispiel: Die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403) wurden mit einem Abschlag von 4 % ans untere Ende der Standardwerte-Tabelle durchgereicht.

Deutlich besser lief die Aktie Fresenius Medical Care (WKN:578580). Die Parkettastrologen eines deutschen Bankhauses glaubten beim Dialysespezialisten eine Kaufchance zu erkennen, die es „nur einmal in zehn Jahren“ gebe. Die Mehrheit der Marktakteure stimmte anscheinend zu, denn mit einem Aufschlag von 3 % setzte sich FMC an die DAX-Spitze.

Auch am Mittwoch konnte der DAX nicht an den Wochenbeginn anknüpfen und ging beim Stand von 11.299 Punkten mit einem Minus von 0,1 Prozentpünktchen in den Feierabend.

In den Börsenkeller wurden die Titel von Continental (WKN:543900) geschickt, die sich nach der Veröffentlichung negativer Analysteneinschätzungen um 4 % verbilligten. Im SDAX (WKN:965338) machten die Papiere von SMA Solar (WKN:A0DJ6J) mit einem Kurssprung von 20 % auf sich aufmerksam. Branchenkenner begründeten den Anstieg mit einem möglichen Anstieg der Nachfrage nach Solaranlagen durch günstige Vorgaben der chinesischen Regierung.

Am Donnerstag nahm der DAX die Marke von 11.400 Punkten ins Visier und konnte diese im Handelsverlauf auch kurzzeitig überwinden. Bis zur virtuellen Schlussglocke gab der Blue-Chip-Index seine Gewinne jedoch vollständig wieder ab und beendete den Tag nahezu unverändert beim Stand von 11.298 Zählern.

Ebenso unangekündigten wie unerfreulichen Besuch erhielt die Deutsche Bank: Das Hauptquartier des einstmals vornehmen Geldhauses wurde das Ziel einer Razzia, bei der nach Hinweisen auf mögliche Beihilfe zur Geldwäsche über Offshore-Gesellschaften gesucht wurde. So etwas hören die Marktteilnehmer nicht gern: Mit einem Minus von 3,4 % landete die Deutschbank-Aktie ganz unten in der DAX-Liste.

Am Freitag hielten sich die Parkettakteure im Vorfeld des mit Spannung erwarteten G20-Gipfels mit Engagements zurück. Bis 14:55 Uhr gab der DAX 0,6 % ab.

Was steht auf dem Kalender?

Am Montag (03.12.) werden in China, Japan, Deutschland und den USA die November-Werte der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. In den USA geben am Dienstag (04.11.) Hewlett Packard und AutoZone Quartalszahlen bekannt.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool einen schönen Ersten Advent!

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.