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3 vermeintlich wichtige Dinge beim Investieren, die für deinen Börsenerfolg unerheblich sind

Schon häufiger haben wir Fools über Eigenschaften und Verhaltensweisen berichtet, die erfolgreiche Investoren oftmals einen. Ganz besonders häufig beziehen wir uns hierbei auf die Investoren, die es bereits geschafft haben. Wie Warren Buffett zum Beispiel.

Dennoch gibt es gewiss auch einige Dinge, von denen Investoren zunächst zwar denken, dass sie für das erfolgreiche Investieren notwendig sind – die es jedoch im Endeffekt eigentlich gar nicht sind. Lass uns in diesem Sinne heute auf drei Aspekte schauen, über die man sich als Investor keine beziehungsweise kaum Gedanken machen sollte.

Dein Einkommen ist eher nebensächlich

Eine erste wichtige Sache, die für die meisten Investoren eine eher nebensächliche Rolle spielt, ist das jeweilige Einkommen. Natürlich, wir alle müssen zunächst Geld verdienen, um etwas investieren zu können, allerdings sollte man diesen Aspekt nicht allzu stark mit seinem Lohn oder Gehalt in Verbindung bringen.

Viel wichtiger dürfte in diesem Kontext nämlich sein, wie viel man monatlich beiseiteschaffen, also sparen kann. Denn letztlich ist das der einzig relevante Anteil deines Einkommens, der für dich als Investor wichtig sein dürfte.

Wer daher viel verdient, aber ebenso viel Monat für Monat ausgibt, wird nicht sonderlich erfolgreich oder großspurig an den Börsen agieren können. Wer hingegen durchschnittlich verdient und sich konsequent zusammenreißt, ist gegenüber dem vorgenannten Gutverdiener – zumindest an der Börse – bereits sehr deutlich im Vorteil.

Fachwissen wird zudem überschätzt

Zudem ist es in vielen Belangen an der Börse relativ unerheblich, wie viel Fachwissen man besitzt. Klar, es gehört definitiv zum Leben eines Investors dazu, dass man grundsätzlich weiß, wie man seine Hausaufgaben macht und ein Unternehmen fundamental auseinandernimmt sowie die Chancen und Risiken einer Aktie bewertet. Mehr Fachwissen dürfte für das erfolgreiche Investieren allerdings nicht notwendig sein.

Viel wichtiger könnte es für erfolgreiche Investoren allerdings sein, seinen eigenen Circle of Competence zu definieren und lediglich in diesem Bereich an der Börse zu agieren. Wer so beispielsweise einen Faible für den E-Commerce, die Lebensmittelindustrie und die Ölindustrie hat, wird auch in diesen Bereichen viele spannende Chancen finden können, mit denen langfristig hervorragende Renditen möglich sein werden.

Da kann es manchmal sogar besser sein, sich nicht unnötig aufs Glatteis zu begeben und zu versuchen, (ebenso beispielhaft) die vielversprechendsten Biotech-Perlen zu identifizieren – wobei man möglicherweise langfristig kläglich scheitern wird. Zumal man solche ebenfalls spannende Bereiche, von denen man allerdings keine Ahnung hat, zusätzlich noch breit gestreut mithilfe eines ETF abdecken kann.

Zu viel Handeln kann sogar schädlich sein!

Zu guter Letzt ist es ebenfalls definitiv nicht wichtig, viel zu handeln, um an der Börse erfolgreich zu sein. Wir alle scheinen zwar insgesamt darauf getrimmt zu sein, dass lediglich Fleiß, Eifer und harte Arbeit langfristig zum Erfolg führen werden. An der Börse – beziehungsweise beim konkreten Handeln selbst – gilt dieses Prinzip jedoch häufig explizit nicht.

Statt daher viel und eifrig zu handeln, was im Endeffekt nur deinem Broker die Taschen vollmachen wird, dürfte es sich eher anbieten, häufiger mal einfach nix zu machen. Erfolgreiches Investieren braucht nämlich in erster Linie Zeit und Geduld, damit deine Investitionen ihr volles Potenzial entfalten können und du somit möglichst langfristig vom Zinseszinseffekt profitieren kannst.

Allerdings ist gerade dieses Nixtun für viele Investoren besonders schwierig, weshalb es sich durchaus anbieten könnte, als langfristiger Investor etwas Abstand zu den eigenen Investitionen zu gewinnen, indem man beispielsweise nicht tagtäglich die Aktienkurse seiner Beteiligungen checkt.

Viele Eigenschaften führen zum Ziel, aber …

Wie wir daher abschließend sehen können, mag es viele Eigenschaften erfolgreicher Investoren geben, die einem beim Vermögensaufbau helfen können. Ein hohes Einkommen, spezielles Fachwissen und ein zu großer Tatendrang gehören allerdings nicht oder nur begrenzt dazu.

Allein das zu wissen kann dir hoffentlich dabei helfen, dich auf die Dinge zu fokussieren, die wirklich wichtig sind – und die dich langfristig finanziell weiterbringen werden.

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