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Automobilbranche im Umbruch: Tipps für Anleger, um den Risiken aus dem Weg zu gehen!

Die Automobilbranche befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Wandels: Neue Antriebe kommen auf den Markt, ganze Geschäftsfelder entstehen und im Gegenzug fallen andere weg. Dutzende Milliardenkonzerne auf der ganzen Welt stecken in dieser gigantischen Transformation.

Insbesondere in Deutschland sind neben unseren großen Autoherstellern BMW (WKN: 519000), Daimler (WKN: 710000) und Volkswagen (WKN: 766403) auch Dutzende Zulieferer betroffen.

Investitionen in Automobilaktien scheinen heute wesentlich riskanter zu sein, als sie es vor zehn oder 20 Jahren waren. Umso wichtiger ist es für Investoren, die Risiken bei ihren Investitionen genau zu kennen! Genau diese Risiken und Ungewissheiten werde ich dir zunächst aufzählen und erläutern – um dann schließlich zu einigen Tipps zu kommen, wie Foolishe Anleger in dieser Situation richtig handeln können.

1. Ungewissheit über die richtige Antriebsform

So viel steht fest: Die Zeit des Verbrennungsmotors, der aus Erdöl erzeugte Kraftstoffe verheizt, läuft langsam ab. Denn um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, müssen früher oder später alle Transportmittel wesentlich CO2-sparender als heute betrieben werden. Und das bekommt die Automobilbranche voll zu spüren.

Die Frage aller Fragen ist: Welcher Antrieb wird den Verbrenner ablösen? Derzeit sieht es so aus, als würde die Batterie das Rennen bei Pkws machen, während schwerere Fahrzeuge und Schiffe mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden könnten. Doch auch Hybride, synthetische Kraftstoffe oder Technologien, die wir heute noch gar nicht kennen, könnten eine Rolle spielen. Hundertprozentig entschieden ist hier noch lange nichts.

Fest steht aber: Auf die falsche Technologie zu setzen, kann für die Unternehmen und ihre Anleger mit großen Verlusten verbunden sein. Umso wichtiger ist es, sich gut zu informieren.

2. Ungewissheit über zukünftige Branchenstrukturen

Doch selbst wenn der Antrieb der Zukunft schon heute bekannt wäre – viel schlauer wären wir damit nicht. Denn völlig unklar wäre weiterhin die ganze Struktur der Branche.

Welche Komponenten werden die Autohersteller in Zukunft selbst produzieren und welche Zulieferer werden benötigt, um die übrigen Bestandteile zu fertigen? Welche Unternehmen werden die besseren Technologien entwickeln? Welche Hersteller könnten mit ihrer Strategie eine Führungsrolle übernehmen, und welche begeben sich in ernsthafte Gefahr? Welche Unternehmen, beispielsweise Alphabet (WKN: A14Y6H), steigen in den Markt ein?

Fragen über Fragen, auf die man, wenn überhaupt, nur sehr vage Antworten finden kann. Fest steht nur, dass die Konsolidierung in der Branche kommen wird.

3. Ungewissheit über zukünftige Gewinne

Tesla (WKN: A1CX3T)-CEO Elon Musk hat kürzlich einmal mehr angekündigt, dass sich der Preis eines Tesla in den nächsten Jahren vervielfachen werde. Schuld daran: das autonome Fahren.

Schließlich hat ein autonomes Fahrzeug für seinen Eigentümer einen wesentlich höheren Wert als ein herkömmliches Fahrzeug. Nicht nur deshalb, weil man sich durch die Gegend kutschieren lassen kann – wenn das Auto nicht benötigt wird, kann es als autonomes Taxi Leute von A nach B bringen und für den Eigentümer Geld verdienen.

Eine Preisvervielfachung bei ansonsten konstanten Produktionskosten würde für Autohersteller riesige Bruttomargen bedeuten. Gleichzeitig würden aber auch die verkauften Stückzahlen stark zurückgehen, da die wenigsten einen sechsstelligen Betrag für ein Auto parat haben.

Personaleinsparungen oder veränderte Materialbedürfnisse im Zusammenhang mit neuen Antriebstechnologien dürften die Margen ebenfalls stark beeinflussen. Es ist demnach völlig unklar, wie hoch die Gewinne von Autoherstellern in Zukunft ausfallen könnten.

Wie investieren in dieser Situation?

Du siehst: Die Automobilbranche ist voller Unsicherheiten und für schlecht informierte Anleger könnte es sehr riskant sein, hier große Beträge zu investieren. Durchgehend informiert zu bleiben und über neue Technologien Bescheid zu wissen, ist somit das A und O.

Doch selbst dann haben wir allenfalls einen oberflächlichen Einblick in unsere Unternehmen mitsamt ihren Chancen und Risiken. Daher müssen wir ein hohes Vertrauen gegenüber denen mitbringen, die einen tieferen Einblick haben: dem Management unserer Unternehmen. Denn längst nicht alle Unternehmen werden von dem Wandel profitieren können und falsche strategische Entscheidungen können fatal enden. Um das Unternehmen auf der Erfolgsspur zu halten, bedarf es einer kompetenten und visionären Führungsetage.

Abschließend sei noch erwähnt, dass eine wacklige Bilanz in solchen Zeiten ein großer Risikoverstärker sein kann: Zinsen und Rückzahlungen von Schulden sind das Letzte, was man bezahlen möchte, wenn gerade riesige zukunftsweisende Investitionen anstehen. Unternehmen mit geringer Verschuldung und einem hohen Liquiditätspolster bieten hier Sicherheit.

Die niedrig wirkenden Bewertungen vieler Unternehmen sehe ich im Übrigen nicht als Einladung für Value-Investoren. Vielmehr spiegeln diese die hohen Risiken wider, die ich dir oben erläutert habe.

Zusammengefasst gilt: Investoren müssen auf der Hut sein, wenn sie in eine Branche investieren möchten, die sich gerade im Wandel befindet – für die Autobranche gilt das ganz besonders. Anleger, die sich nicht laufend mit ihren Aktien beschäftigen möchten, finden im Moment sicherlich attraktivere Alternativen.

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Christoph besitzt Aktien von Alphabet (C-Aktien) und Tesla. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW.